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Grüne Kreuze als stiller Protest

Anfang Oktober haben auch wir grüne Kreuze aufgestellt. Sie dienen dem stillen Protest. Es soll eine Mahnung an die Bevölkerung sein, dass unter Umständen immer mehr Höfe sterben. Das neue Agrarpaket verdrängt die heimische Landwirtschaft. Steigende Auflagen, überzogene Bürokratie, Dumpingpreise für Lebensmittel, ungebremster Flächenverbrauch und unfaire Handelspolitik haben diesen Protest ins Leben gerufen. Wir wünschen uns Unterstützung und Zustimmung für die heimische Landwirtschaft. Wir fordern fruchtbare Böden statt Beton, gesunde statt kranke Pflanzen, Düngung nach Bedarf – nicht nach Fristen und heimische Lebensmittel statt Überseeprodukte.





Sternfahrt nach Berlin

Am 22. Oktober 2019 haben wir an der Sternfahrt nach Berlin teilgenommen. Diese lief unter dem Motto „Land schafft Verbindung“. An diesem Tag haben wir uns für die Landwirtschaft in Brandenburg bzw. für die deutsche, heimische Landwirtschaft auf die Straße begeben. Eine Demo, die als Hilfeschrei zu verstehen ist. Derzeit werden Gesetzt verabschiedet, die es einigen Betrieben schwer und anderen sogar unmöglich macht, Landwirtschaft zu betreiben. Es ist mit massiven Produktionseinbußen zu rechnen, die durch Export ausländischer Ware kompensiert wird. Man stellt sich die Frage ob man das, auch als Verbraucher, so will? Es haben längst nicht alle Länder diese Lebensmittelsicherheit und -standards, wie wir hier in Deutschland. Bei der Demo geht es uns darum, dass wir gehört werden, bei Gesetzesvorschlägen mitreden dürfen und die Landwirte wieder eine Akzeptanz in Deutschland erleben dürfen. Denn leider sind die Beschuldigungen, die oft auf keinen belastbaren Fakten beruhen, zu Unrecht dem Landwirt alleine angehaftet. Wir lieben unsere Natur und arbeiten mit ihr, nicht gegen sie. Wir fordern Kooperationspolitik, die langfristig Sinn macht und gemeinsam getragen werden kann und keine Verbotspolitik.

Die Demonstration ging auch am 26. November 2019 weiter, wir fuhren wieder nach Berlin...